1953
gründete der Elektromeister Adolf Strunck den Handwerksbetrieb.
Die Werkstatt befand sich in einem nur acht Quadratmeter großen
Raum hinter der Schmiede des Schwiegervaters.

Petra
& Reinhard Weis |
Der Fuhrpark bestand aus einem Fahrrad
mit Anhänger. Adolf Strunck war nicht nur unermüdlich
fleißig, sondern steckte auch voller Ideen. Er vertrieb
Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernsehgeräte und
Musiktruhen, und nutzte somit den enormen Erstbedarf |
der 50er Jahre. Von
der Struktur her eng mit der Landwirtschaft verbunden, wurden schon
früh Heutrocknungsanlagen, Weidezaungeräte, Milchkühlungen
und Melkanlagen ins Programm aufgenommen.
1960 baute er ein Geschäftshaus mit Wohnungen, Laden,
Büro und Werkstatt. Die Firma hatte inzwischen fünf Beschäftigte.
1967 entstand ein weiters Haus mit Lager, Werkstatt und Garagen. Das Geschäft floriert dank "Rund um die Uhr" -Kundendienst des Chefs und seiner sehr guten Mitarbeiter.
1969 verstarb Adolf Strunck mit nur 43 Jahren. Das Geschäft
führte seine Frau Irma und die damals 17 jährige Tochter
Petra weiter.
1973 trat Reinhard Weis in den Betrieb ein. Als Elektromeister
und staatlich geprüfter Elektrotechniker hatte er Berufserfahrung
im In- und Ausland gesammelt. Es wurden neue Geschäftsfelder
erschlossen und ausgebaut: Die Melk- und Kühltechnik, Lüftungsanlagen,
Wärmepumpenheizung, Solaranlagen und ein bundesweiter Vertrieb
von Zapfwellengeneratoren. Dieser Geschäftsbereich boomte besonders
nach der Schneekatastrophe 1978/79.
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Damals wurden containerweise Generatoren aus England importiert und in ganz Deutschland verkauft.
1978, zum 25 jährigen Betriebsjubiläum wurde das
Geschäftshaus durch einen Anbau vergrößert.
Der Betrieb lief ab jetzt unter Strunck-Weis und wuchs kontinuierlich
weiter. Im Durchschnitt waren ca. 20 Mitarbeiter beschäftigt.
1991 konnte die Kälte-Abteilung weiter ausgebaut werden. Die Entwicklung eines eigenen Steuerungsprogrammes mit Computerüberwachung auf dem Gebiet der Obstkühlung brachte neue Impulse.
Die Firma Strunck-Weis ist einer der bedeutensten Anbieter von ULO-Kühlanlagen
im Obstbausgebiet Kehdingen- Altes Land. Es sind zahlreiche CA-Kühlager
(gasdichte Apfelkühlräume für Langzeitlagerung) im
Raum Ottendorf - Freiburg - Jork und bis vor die Tore Hamburgs entstanden.
Kälteanlagen für Kartoffeln-, Möhren- und Zwiebellager
mit einer Kapazität bis zu 7.000 Tonnen werden geplant und ausgeführt.
Durch die Zusammenarbeit mit der Firma Gaugele-Agrar- und Klimatechnik
erstreckt sich der Vertrieb über ganz Deutschland. Somit ist
die Firma mit einem Stamm von 35 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen
zu einen der größten Handwerksbetriebe in der Region geworden.
Es wird in den Betrieben Elektroinstallation - Kälteanlagenbau
und Büro ausgebildet. Zum Betrieb gehören 13 Montagefahrzeuge.
Für den reibungslosen Ablauf sorgen modernste EDV und Kommunikation.
2000 wurde die Firma in eine GmbH & Co. KG umgewandelt mit den Geschäftsführern Petra und Reinhard Weis.
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